Decke des Häftlings Nóra Stark (*1919) aus dem Konzentrationslager Buchenwald, Außenlager Penig
Diese graugrüne Wolldecke diente Nóra Stark im Außenlager Penig als Schlafdecke.
Die Decke wurde 2000 von der ehemaligen Gefangenen Rózsa Deutsch für die Ausstellung "Vergessene Frauen von Buchenwald" der Sammlung der Gedenkstätte Buchenwald als Schenkung übergeben. Signatur: D.4-0062, Inventarnummer: 02766.
Handgenähter Kopfkissenbezug aus hellblauem Baumwollstoff mit schwarz-weißer Musterung, mit drei Knöpfen aus dem Besitz des Häftlings des Konzentrationslagers Buchenwald, Außenlager Penig, Katalin Grünblatt (*1923).
Der Kissenbezug wurde 2000 von der ehemaligen Gefangenen Rózsa Deutsch für die Ausstellung "Vergessene Frauen von Buchenwald" der Sammlung der Gedenkstätte Buchenwald als Schenkung übergeben. Signatur: D.4-0064, Inventarnummer: 02768.
Zivilhemd, getragen von Erzsébet Kiss (*1915) in Penig, einem Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Kiss wurde von Budapest, Ungarn, nach Ravensbrück deportiert, von dort nach Penig und auf einem Todesmarsch befreit.
Das Original befindet sich in der Sammlung der Gedenkstätte Yad Vashem, Zugangsnummer: 2677/2, Artikelnummer: 6960770.
Kurze Hosen, die Erzsébet Kiss (*1915) in Penig, einem Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, trug. Elisabeth wurde von Budapest, Ungarn, nach Ravensbrück deportiert, von dort nach Penig und auf einem Todesmarsch befreit.
Das Original befindet sich in der Sammlung der Gedenkstätte Yad Vashem, Zugangsnummer: 2677/1, Artikelnummer: 6960726.
Vergleichbare Holzpantoffeln mussten KZ-Häftlinge in vielen Konzentrationslagern tragen. Auch die Frauen des Außenlagers Penig trugen ähnliche Schuhe, wie das nebenstehende Foto zeigt.
Zur Verfügung gestellt von Roland Albrecht, Penig, 2025.
In Ungarn wurde das Tragen des Judensterns (mindestens 10 x 10 cm großer sechszackiger Stern in „kanariengelber Farbe“, ohne Aufschrift) per Verordnung am Tag nach der deutschen Besetzung, 20. März 1944 gesetzlich vorgeschrieben. Die Verordnung trat am 5. April 1944 in Kraft.
Nachgebildet von Roland Albrecht, Penig, 2025.
Die Ausstattung der Holzbaracken, in der die Frauen untergebracht waren, war sehr kärglich. Neben den dreistöckigen Holzbetten, gab es einen kleinen Ofen (der jedoch nur in Betrieb war, wenn die Frauen Feuerholz auftreiben konnten), wenige Stühle aus Holz, wenige einfache Brettertische und vergleichbare Holzschemel.
Nachgebildet von Roland Albrecht, Penig, 2025.
Die Frauen waren im Außenlager Penig eingesperrt wie Schwerverbrecher. Ein elektrischer Stacheldrahtzaun mit Wachtürmen und äußerer Bewachung umgab das gesamte Lager. Der Strom dazu musste extra über die Felder vom Umspannwerk hergeführt werden.
Nachgebildet von Roland Albrecht, Penig, 2025.
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