Wir erinnern an die 703 Frauen, die in Penig von Januar 1945 bis April 1945 unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten mussten.
Ihr findet hier jede Menge Audios und Videos mit Interviews der ehemaligen Häftlingsfrauen bzw. deren Nachkommen, gelesenen Zeugenaussagen der ehemaligen Häftlinge, Filmaufnahmen von der Befreiung des Lagers und vieles mehr.
Neben der Originalsprache enthalten die Videos zum Teil auch Untertitel in deutscher bzw. englische Sprache.
Interessierte, die uns bei der Übersetzung in einer der drei Sprachen unterstützen möchten, melden sich bitte per E-Mail an gesichtzeigen@gmx.de
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Wir geben den ehemaligen Zwangsarbeiterinnen ihr Gesicht und so ihre Individualität zurück. Wir konterkarieren damit den Versuch der Nationalsozialisten, diese Frauen zu namenlosen, nur Nummern tragenden, entmenschlichten Sklavinnen zu machen.
Wir bedanken uns bei den Nachkommen dieser Frauen, die uns großzügig Fotos ihrer Mutter oder Großmutter überlassen haben.
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Zu trauriger Berühmtheit gelangte das Außenkommando Penig, als innerhalb des Prozesses gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs am 29. November 1945 im Nürnberger Justizpalast der einstündige Film mit dem Titel „Nazi Concentration Camps“ eingespielt wurde. Man verdunkelte den Raum und richtete Spotlights auf die Anklagebank, um die Emotionen der 24 Angeklagten festhalten zu können. Dann folgte eine Stunde mit Aufnahmen aus zwölf als „Concentration Camps“ bezeichneten Orten nationalsozialistischer Verbrechen. Als zweites „Concentration Camp“ ist etwa ab Minute fünf die Rettung der Frauen des KZ-Außenlagers Penig zu sehen, wie US-amerikanische Ärzte, Soldaten und Sanitäterinnen die kranken und völlig entkräfteten Frauen versorgen und sie in ein Militärlazarett nahe Altenburg bringen.
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Neben der kommentierten Kurzversion des Films von der Entdeckung des Außenlagers Penig, die als Beweismittel im Rahmen des Nürnberger Prozesses am 29. November 1945 gezeigt wurde, existiert auch eine unkommentierte, tonlose und mit etwa mehr als sechs Minuten etwa doppelt so lange Aufnahme.
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Die etwa 70 im KZ-Außenlager Penig zurückgelassenen Frauen wurden am am 15. April 1945 durch Soldaten der 6. Panzerdivision der 3. US-Armee entdeckt und durch das 76. Sanitätsbataillon versorgt.
Welches Bild sich den US-Soldat_innen bei der Entdeckung des Lagergeländes bot, schilderte Dorothy Pecora, damalige Krankenschwester des United States Army Nurse Corps, wie folgt. „Eines Morgens kamen zwei Offiziere zu unserer Einheit, wir kannten sie nicht. Sie sagten, sie bräuchten zwei Krankenschwestern, die sie begleiten sollten, weil sie einige kranke Menschen, die Hilfe benötigten, etwas entfernt entdeckt hätten. Also nahm ich eine andere Krankenschwester, und wir setzten uns in den Jeep. Plötzlich sah ich Stacheldraht in der schönsten vorstellbaren Farmgegend. Wir fuhren in das Gelände und öffneten die Türen der Baracken. Was ich sah, werde ich nie vergessen können. Ein wunderschönes junges Mädchen saß da und hatte starke Schmerzen. Sie hatte ihre Beine angewinkelt und wippte ständig vor und zurück. Sie hatte keine Haare mehr und einen Lumpen um ihren Kopf gewickelt. Die Leute von der Armee, sie wussten über all das Bescheid, aber niemand hatte uns oder mir etwas über diese entsetzlichen Taten gesagt. Einer der Ärzte fürchtete, dass sie alle Tuberkulose hatten.“
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Veronika Katz war die Tochter von Regina und Mayer Katz und wurde am 09. November 1926 in Budapest geboren. Mit der Auflösung des KZ-Außenlagers Penig wurde sie am 13. April 1945 auf den Todesmarsch geschickt. In Johanngeorgenstadt wurde sie von den Alliierten befreit und kehrte nach Budapest zurück, wo sie ihre Mutter Regina und ihren Bruder Miklós fand. Ihr Vater war im Konzentrationslager Sachsenhausen umgekommen.
Sie heiratete Herman Fülöp, studierte und wurde Mikrobiologin und Genetikerin. Auch sie emigrierte 1956 nach dem Ungarn-Aufstand mit ihrem Mann, und zwar nach London. Dort arbeitete sie an der Brunel University. Das Paar nahm in Großbritannien den Familienname Phillips an.
1976 zogen beide schließlich ins südafrikanische Johannesburg, wo Veronika zwanzig Jahre lang als Dozentin für Mikrobiologie an der Witwatersrand-Universität tätig war. Sie starb hochbetagt am 24. Februar 2021 in Johannesburg.
Ihr Leben wurde 2018 im Dokumentarfilm „The Secret Survivor“ von Johnathan Andrews verfilmt.
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Die Holocaust-Überlebende Edith Vidos und die Armee-Krankenschwester Dorothy Pecora berichten am 22. September 2017 im US Army Heritage and Education Center über ihre Erfahrungen als Zeitzeugen des Holocausts.
Source: Local 21 CBS News, WHP Harrisburg
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George Szirtes (geboren 29. November 1948 in Budapest) ist ein ungarisch-britischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer.
George Szirtes’ Mutter Magda Nussbächer wurde 1944 als Jüdin aus Ungarn deportiert und überlebte die Haft im KZ Ravensbrück und die Zwangsarbeit im KZ-Außenlager Penig. Seine Familie floh 1956 nach der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstands nach Großbritannien. Szirtes studierte in London und Leeds.
Szirtes schreibt in englischer Sprache Gedichte, die seit 1973 in Zeitschriften erschienen. Sein erster Gedichtband "The Slant Door" erschien 1979 und erhielt 1980 den Geoffrey Faber Memorial Prize. Für seine Lyrik erhielt er neben anderen Auszeichnungen 1984 den Cholmondeley Award und 2004 den T. S. Eliot Prize. Er verfasste auch Kinderbücher.
Szirtes übersetzt ungarische Literatur ins Englische, darunter Werke von Autoren wie Imre Madách, Dezsö Kosztolányi, Gyula Krúdy, Ágnes Nemes Nagy, Sándor Márai, Ferenc Karinthy und Magda Szabó. 2013 erhielt er für die Übersetzung von László Krasznahorkais Roman "Satanstango" den US-amerikanischen Best Translated Book Award; 2015 erhielt Krasznahorkai den Man Booker International Prize und seine Übersetzer Ottilie Mulzet und George Szirtes wurden gleichzeitig mit einem Preis für ihre Übersetzungen von Krasznahorkais Werken ausgezeichnet. 2020 wurde Szirtes der Biography Award des James Tait Black Memorial Prize für "The Photographer at Sixteen: The Death and Life of a Fighter" - der Biografie seiner Mutter - zuerkannt.
Szirtes ist Herausgeber mehrerer Gedichtanthologien, Ehrendoktor der University of East Anglia und Ehren-Fellow am Goldsmiths, University of London. Darüber hinaus gehört er dem renommierten Gremium für die Vergabe des Hawthornden-Preises an, dem ältesten Literaturpreis in Großbritannien. Mit seiner Frau Clarissa Upchurch gab er die Zeitschrift "Starwheel Press“ heraus.
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Edit Ernst (Kovach), geboren 1923 in Budapest, Ungarn, über ihre Erlebnisse in Budapest, im "Sternhaus" sowie in Ravensbrück, Penig, Chemnitz und Mittelbach.
Tochter einer nicht-jüdischen Mutter und eines jüdischen Vaters; ihr Großvater besitzt eine Fabrik und Herrenbekleidungsgeschäfte; ihr Vater ist pensionierter Hauptmann der ungarischen Armee; sie wird von der Mutter verlassen und wächst im Haus des Großvaters auf; Besuch von Privatschulen; Ausbildung in Kosmetik.
Deutsche Besetzung, März 1944; erhält einen Unentbehrlichkeitsausweis für eine Fliesenfabrik; Übersiedlung der Familie in ein gekennzeichnetes Haus; Deportation ihrer Tante nach Auschwitz; Leben im Budapester Ghetto, einschließlich des Abnehmens des gelben Sterns auf der Straße; Rettungsversuch mit Hilfe der Mutter, die in Deutschland lebt; Deportation nach Ravensbrück, Dezember 1944; Lageralltag, einschließlich Typhuserkrankung; Überstellung nach Penig; Lageralltag, einschließlich Arbeit in der SS-Küche; Verteilung von zusätzlichem Essen in den Baracken; sie gibt den SS-Frauen kosmetische Behandlungen und erhält dafür Kleidungsstücke; Todesmarsch, April 1945; Flucht nach Chemnitz; Hilfe durch eine deutsche Frau; Befreiung durch die US-Armee in Mittelbach.
Rückkehr nach Budapest; Nachricht vom Tod des Vaters in Bergen-Belsen; Heirat und Alija nach Israel, 1949.
Quelle: Artikel-ID: 6211383, Sprache: Hebräisch, Aktenbestand: O.3 - Testimonies Department of the Yad Vashem Archives, Erstellungsdatum: 5. Dezember 2006
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Erzsébet Farkas (Nahmani), geboren 1926 in Nyirbeltek, Ungarn, über ihre Erlebnisse in Nyirbeltek sowie in den Lagern Ravensbrück, Penig und Chemnitz.
Leben vor dem Krieg; traditionelle Familie; erlernt das Nähen.
Deutsche Besetzung, März 1944; Abbruch ihrer Ausbildung und ihrer Arbeit; Verhängung antisemitischer Beschränkungen, einschließlich Reisebeschränkungen; trägt einen gelben Stern; Leben in einem Sternhaus; Deportation zur Zwangsarbeit in eine Weberei; Arbeit bei der Herstellung von Uniformen für die deutsche Armee; Deportation nach Ravensbrück, Dezember 1944; Lageralltag; Arbeit beim Einebnen von Flächen für Bauarbeiten; Selektion im nackten Zustand; Überstellung nach Penig; Lageralltag; Zwangsarbeit in einer Fabrik für Flugzeugteile; Annäherung der Kriegsfront; Verlegung auf einem Marsch; Flucht; Ergreifung durch Wehrmachtssoldaten; Luftangriffe der alliierten Streitkräfte auf das Gebiet; Annäherung der Roten Armee; weiterer Marsch nach Chemnitz; Leben in Chemnitz; findet während einer Deportation ein Versteck; Befreiung durch die Rote Armee und die US-Armee.
Rückkehr nach Budapest; Mitgliedschaft in der Bewegung Dror Habonim; Übersiedlung nach Ansbach; illegaler Alijaversuch nach Eretz Israel, Juli 1946; Internierung auf Zypern; Alija nach Eretz Israel, Dezember 1946; Leben im Lager Atlit, Januar 1947.
Quelle: Artikel-ID: 7290935, Sprache: Hebräisch, Aktenbestand: O.3 - Testimonies Department of the Yad Vashem Archives,
Erstellungsdatum: 23. Juni 2008
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Interview, Teil 3
Katalin Somogyi (Reisfeld), geboren 1925 in Budapest, Ungarn, über ihre Erlebnisse in Budapest, Österreich, Ravensbrück und Penig.
Aus einer wohlhabenden neolog-jüdischen Familie; besucht eine jüdische Schule.
Deutsche Besetzung, 19. März 1944; Schließung des Familiengeschäfts; Arbeit in einer ungarischen Fabrik, die Arbeitskleidung für die deutsche Armee herstellt; Umsiedlung in ein Sternhaus; Deportation des Vaters in ein Arbeitslager; Flucht des Vaters und Rückkehr nach Hause; Deportation zu Fuß nach Österreich; Rücktransport nach Budapest, November 1944; Versuch der Konversion mit Hilfe eines katholischen Priesters; Deportation nach Ravensbrück per Zug; Lageralltag; Überstellung nach Penig; Lageralltag einschließlich Arbeit in einer Fabrik für Flugzeugteile; Rückzug der deutschen Armee, April 1945; Befreiung durch die US-Armee.
Krankenhausaufenthalt in einem Sanatorium; Rückkehr nach Budapest; Heirat; Emigration nach Kolumbien; Alija nach Israel, 1962.
Quelle: Artikel-ID: 6378462, Signatur: 12923, Sprache: Hebräisch, Aktenbestand: O.3 - Testimonies Department of the Yad Vashem Archives, Erstellungsdatum: 29. Januar 2007
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Die Shoah Foundation, vollständig Survivors of the Shoah Visual History Foundation genannt, ist eine 1994 vom US-amerikanischen Regisseur Steven Spielberg gegründete gemeinnützige Organisation in den USA, die nachträglich weltweit und in großem Umfang persönliche Schilderungen von Überlebenden des Holocaust auf Video aufnahm, um sie nachfolgenden Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zugänglich zu machen. Die Idee dazu ging auf Wünsche von Holocaust-Überlebenden während der Dreharbeiten zu Spielbergs Film Schindlers Liste zurück.
2006 wurde die Shoah Foundation an die University of Southern California (USC) in Los Angeles an das dort gegründete Shoah Foundation Institute for Visual History and Education übergeleitet, das das gesammelte und archivierte Material inzwischen in dessen Visual History Archive zu Forschungs- und Lehrzwecken bereitstellt. Seitdem heißt die Stiftung USC Shoah Foundation.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 50244, Sprache: Ungarisch, Datum: 13. Juli 1999, Länge: 02:12:18 h, Ort des Interviews: Budapest, Ungarn, Interviewerin: Judit Bürg
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Interview, Teil 3
Interview, Teil 4
Interview, Teil 5
Die Shoah Foundation, vollständig Survivors of the Shoah Visual History Foundation genannt, ist eine 1994 vom US-amerikanischen Regisseur Steven Spielberg gegründete gemeinnützige Organisation in den USA, die nachträglich weltweit und in großem Umfang persönliche Schilderungen von Überlebenden des Holocaust auf Video aufnahm, um sie nachfolgenden Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zugänglich zu machen. Die Idee dazu ging auf Wünsche von Holocaust-Überlebenden während der Dreharbeiten zu Spielbergs Film Schindlers Liste zurück.
2006 wurde die Shoah Foundation an die University of Southern California (USC) in Los Angeles an das dort gegründete Shoah Foundation Institute for Visual History and Education übergeleitet, das das gesammelte und archivierte Material inzwischen in dessen Visual History Archive zu Forschungs- und Lehrzwecken bereitstellt. Seitdem heißt die Stiftung USC Shoah Foundation.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 16751, Sprache: Ungarisch, Datum: 24. Juni 1996, Länge: 2:20:49 h, Ort des Interviews: Bellevue Hill, Sydney, New South Wales, Australien, Interviewerin: Susie Phillips
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Interview, Teil 3
Interview, Teil 4
Interview, Teil 5
Die Shoah Foundation, vollständig Survivors of the Shoah Visual History Foundation genannt, ist eine 1994 vom US-amerikanischen Regisseur Steven Spielberg gegründete gemeinnützige Organisation in den USA, die nachträglich weltweit und in großem Umfang persönliche Schilderungen von Überlebenden des Holocaust auf Video aufnahm, um sie nachfolgenden Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zugänglich zu machen. Die Idee dazu ging auf Wünsche von Holocaust-Überlebenden während der Dreharbeiten zu Spielbergs Film Schindlers Liste zurück.
2006 wurde die Shoah Foundation an die University of Southern California (USC) in Los Angeles an das dort gegründete Shoah Foundation Institute for Visual History and Education übergeleitet, das das gesammelte und archivierte Material inzwischen in dessen Visual History Archive zu Forschungs- und Lehrzwecken bereitstellt. Seitdem heißt die Stiftung USC Shoah Foundation.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 34877, Sprache: Englisch, Datum: 10. November 1997, Länge: 2:25:18 h, Ort des Interviews: Acton, Massachusetts, USA, Interviewerin: Mark David
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Interview, Teil 3
Interview, Teil 4
Interview, Teil 5
Die Shoah Foundation, vollständig Survivors of the Shoah Visual History Foundation genannt, ist eine 1994 vom US-amerikanischen Regisseur Steven Spielberg gegründete gemeinnützige Organisation in den USA, die nachträglich weltweit und in großem Umfang persönliche Schilderungen von Überlebenden des Holocaust auf Video aufnahm, um sie nachfolgenden Generationen als Unterrichts- und Ausbildungsmaterial zugänglich zu machen. Die Idee dazu ging auf Wünsche von Holocaust-Überlebenden während der Dreharbeiten zu Spielbergs Film Schindlers Liste zurück.
2006 wurde die Shoah Foundation an die University of Southern California (USC) in Los Angeles an das dort gegründete Shoah Foundation Institute for Visual History and Education übergeleitet, das das gesammelte und archivierte Material inzwischen in dessen Visual History Archive zu Forschungs- und Lehrzwecken bereitstellt. Seitdem heißt die Stiftung USC Shoah Foundation.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 10128, Sprache: Englisch, Datum: 15. Dezember 1995, Länge: 2:02:00 h, Ort des Interviews: Skokie, Illinois, USA, Interviewerin: Judy M. Shiffman
Interview, Teil 1
Interview, Teil 2
Die Survivors of the Shoah Visual History Foundation wurde 1994 von Regisseur Steven Spielberg nach der Veröffentlichung seines im Jahr zuvor von der Kritik gefeierten Films Schindlers Liste gegründet. Spielbergs Ziel war es, 50.000 Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden zu sammeln und dabei den Standards einer sorgfältigen wissenschaftlichen Arbeit zu entsprechen. Die Stiftung konsultierte Holocaust-Forscher_innen und Expert_innen für Oral History, um ihre Arbeit in der historischen Forschung zu verankern.
Die Shoah Foundation knüpfte an die Arbeit des Fortunoff Archive an, das 1979 teilweise als Reaktion auf die Fernseh-Miniserie Holocaust (1978) gegründet worden war. Im Jahr 2006 zog die Stiftung von ihrem bisherigen Standort in einer Reihe von Trailern auf dem Gelände der Universal Studios in die Bibliotheken der University of Southern California um. Sie wurde in USC Shoah Foundation - The Institute for Visual History and Education umbenannt.
Im Jahr 2014 richtete die Shoah Foundation das USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research ein, um ihre Dokumentationsarbeit auf weitere Genozide auszuweiten, etwa den Völkermord in Ruanda, den Völkermord an den Armenier_innen und den kambodschanischen Genozid.
Bis 2016 umfasste das Archiv der Stiftung nahezu 52.000 Aufzeichnungen und war damit die größte Sammlung audiovisueller Zeugnisse jeglicher Art.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 17066, Sprache: Ungarisch, Datum: 8. Juli 1996, Länge: 01:53:05 h, Ort des Interviews: Elizabeth, New Jersey, USA, Interviewerin: Kathy Katona
Kurzer Interviewausschnitt
Die Survivors of the Shoah Visual History Foundation wurde 1994 von Regisseur Steven Spielberg nach der Veröffentlichung seines im Jahr zuvor von der Kritik gefeierten Films Schindlers Liste gegründet. Spielbergs Ziel war es, 50.000 Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden zu sammeln und dabei den Standards einer sorgfältigen wissenschaftlichen Arbeit zu entsprechen. Die Stiftung konsultierte Holocaust-Forscher_innen und Expert_innen für Oral History, um ihre Arbeit in der historischen Forschung zu verankern.
Die Shoah Foundation knüpfte an die Arbeit des Fortunoff Archive an, das 1979 teilweise als Reaktion auf die Fernseh-Miniserie Holocaust (1978) gegründet worden war. Im Jahr 2006 zog die Stiftung von ihrem bisherigen Standort in einer Reihe von Trailern auf dem Gelände der Universal Studios in die Bibliotheken der University of Southern California um. Sie wurde in USC Shoah Foundation - The Institute for Visual History and Education umbenannt.
Im Jahr 2014 richtete die Shoah Foundation das USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research ein, um ihre Dokumentationsarbeit auf weitere Genozide auszuweiten, etwa den Völkermord in Ruanda, den Völkermord an den Armenier_innen und den kambodschanischen Genozid.
Bis 2016 umfasste das Archiv der Stiftung nahezu 52.000 Aufzeichnungen und war damit die größte Sammlung audiovisueller Zeugnisse jeglicher Art.
Quelle: USC Shoah Foundation, Interview Code: 51615, Sprache: Ungarisch, Datum: 27. März 2001, Länge: 01:56:42 h, Ort des Interviews: Budapest, Ungarn, Interviewerin: Sara Köszeg
Kurzer Interviewausschnitt
Sohn von Adrienne Pajor (ihr damaliger Name im Außenlager Penig)
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Tochter von Adrienne Pajor (ihr damaliger Name im Außenlager Penig)
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Sohn von Nóra Stark (ihr damaliger Name im Außenlager Penig)
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Sohn von Ibolya Spíró (ihr damaliger Name im Außenlager Penig)
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Sohn von Ilona Schwarcz (ihr damaliger Name im Außenlager Penig)
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